AGB's

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma 123-Umzüge Duisburg

§1. Beauftragung eines weiteren Frachtführers/Beiladung. Der Möbelspediteur kann einen weiteren Frachtführer zur Durchführung des Umzuges heranziehen.

§2. Zusätzliche Leistungen. Zusätzlich zu bezahlen sind besondere, bei Vertragsabschluß nicht vorhersehbare Leistungen und Aufwendungen. Gleiches gilt, wenn der
Leistungsumfang durch den Absender nach Vertragsabschluß erweitert wird. Es gilt immer nur eine Tour, eine Ladung von 15 Kubikmeter.

§3. Kündigung bzw. Rücktritt vom Vertrag. Kündigt der Auftraggeber nach Vertragsabschluss, so wird folgender entgangener Gewinn pauschal vereinbart:- bei einer
Kündigung von 3 Tagen vor dem Durchführungstermin beträgt die Ausfallsumme 60% des Auftragswertes- bei einer früheren Kündigung beträgt der entgangener Gewinn
% 45 des Auftragswertes. Der AN behält sich das Recht vor, von der Annahme von Aufträgen abzusehen bzw. seine Erklärung zur Bereitschaft der Durchführung zurück
zu ziehen, wenn ihm die Durchführung unmöglich erscheint u./o. seitens des AG bis einer Woche vor geplanter Durchführung des Auftrages nicht alle erforderlichen
Unterlagen an den AN übergeben worden sind. Der AN behält sich das Recht vor, vor Auftragsbeginn aufgrund innerbetrieblicher Maßnahmen u. Sonderfällen (z.B.
Ausfall von KFZ, Krankheit etc.), den Auftrag zu stornieren allerdings geben wir dem AG die Möglichkeit innerhalb der nächsten 3 Werktage ein von uns festgesetzten
Durchführungstermin in Anspruch zu nehmen, was keine Auswirkung auf den veranschlagten Festpreis hat.

§4. Erhöhung der Vergütung. Weicht die Menge /Laufweg (bis zu 5 Metern von Lkw Ladekante bis Haustür) / Etagen oder des Umzugsgutes von den bei Auftragserteilung
erteilten Angaben des Absenders ab, so ist 123 Umzüge berechtigt, die vereinbarte Vergütung anteilig zu erhöhen.

§5. Eigenwirkung des Auftraggebers bei der Montage und beim Tragen der Möbel. Bei Eigenmontage oder bei Mitwirkung beim Transport der Möbelstücke ist
untersagt, wenn nicht anders vereinbart ist, Bei Schäden wenn der Auftraggeber mitwirkt, haftet der Möbelspediteur nicht.

§6. Schadensanzeige. Der Absender ist verpflichtet, das Gut bei Ablieferung auf äußerlich erkennbare Beschädigungen oder Verluste zu untersuchen. Diese sind auf dem
Ablieferungsbeleg oder einem Schadenprotokoll – spezifiziert – festzuhalten oder dem Möbelspediteur am selben Tag nach der Ablieferung anzuzeigen. Äußerlich nicht
erkennbare Beschädigungen oder Verluste müssen dem Möbelspediteur auch am selben Tag nach Ablieferung spezifiziert angezeigt werden. Pauschale Schadensanzeigen
genügen in keinem Fall.

§7.Haftung. Der Auftragnehmer haftet nicht für erstandene Schäden / Verschmutzung am Transportgut sowie Treppenhäuser, Wände, Böden,Türen/Türrahmen und alles
was beim transportieren beschädigt/verschmutzt werden kann.

§8. Pflichten des Auftraggebers.
Der Absender hat dem Möbelspediteur rechtzeitig die Adresse des Empfängers, Ort der Ablieferung und die örtlichen Verhältnisse genau zu bezeichnen. Ebenso ist er
verpflichtet, den Möbelspediteur auf die besondere Beschaffenheit des Transportgutes und dessen Schadenanfälligkeit aufmerksam zu machen. Der Absender ist
verpflichtet, bewegliche oder elektronische Teile an hochempfindlichen Geräten wie z.B. Waschmaschinen, Plattenspielern, Fernseh-, Radio-, PC Soft- und Hardware,
Hifi, EDV-Anlagen und ähnl. sowie besonders gefährdete Gegenstände wie Marmor, Glas- und Porzellanplatten, Rahmen, Leuchter, Lampenschirme und andere
Gegenstände von großer Empfindlichkeit fachgerecht für den Transport zu sichern. Eine Original- oder gleichwertige Verpackung ist dabei empfohlen. Zur Überprüfung
der fachgerechten Transportsicherung ist der Möbelspediteur nicht verpflichtet. Soweit nichts anders vereinbart, ist der Absender verpflichtet, die empfindlichen Böden,
Wände, Gitter in der Wohnung, Treppenhaus und Aufzug mit den dafür vorgesehenen Mitteln zu schützen. Soweit nichts anders vereinbart, obliegt die Besorgung aller für
die Durchführung des Transportes erforderlichen Dokumente, Bewilligungen, Kostenübernahmebescheinigungen und Genehmigungen aller Art dem Absender. Bei
Abholung des Umzugsgutes ist der Absender verpflichtet nachzuprüfen, dass kein Gegenstand irrtümlich mitgenommen oder stehengelassen wurde. Genauso ist der
Absender verpflichtet zu prüfen ob irgendwelche Gegenstände nicht im Auto vergessen wurden. Für die in den Fahrzeugen des Möbelspediteurs irrtümlich vergessenen
Gegenstände übernimmt der Spediteur keine Haftung. Auch ist der Auftraggeber verpflichtet eine Parkmöglichkeit einzurichten Laufweg von Ladekante bis Haustür max 5
Meter.

§9. Handwerkervermittlung
Bei Leistungen zusätzlich vermittelter Handwerker haftet der Möbelspediteur nicht für die Arbeit des Handwerkers.

§10. Missverständnisse. Um Missverständnisse zu vermeiden sollten Aufträge nur in Schriftform abgegeben werden.

§11. Elektro- und Installationsarbeiten. Die Mitarbeiter der Möbelspedition sind, sofern nicht anders vereinbart, nicht zur Ausführung von Elektro-, Gas-, Dübel- und
sonstigen Installationsarbeiten berechtigt.

§12. Nachprüfung durch den Auftraggeber. Bei Abholung des Umzugsgutes ist der Auftraggeber verpflichtet nachzuprüfen, dass kein Gegenstand oder keine Einrichtung
irrtümlich mitgenommen oder stehen gelassen wurde.

§13. Fälligkeit des vereinbarten Entgeltes. Der Betrag ist bei Transporten innerhalb Deutschlands nach dem Verladen fällig und ist in bar zu zahlen.
Bei Auslandstransporten gelten die selben Bedingungen. Ein nicht Nachkommen der Zahlungspflicht seitens des Auftraggebers vor Ort, berechtigt den Möbelspediteur zur
Einbehaltung des Umzugsgutes. Die entstandenen Beförderungs- und Lagerungskosten werden dem Auftraggeber aufgerechnet § 419 HGB.

§14. Trinkgelder. Trinkgelder sind mit der Rechnung des Möbelspediteurs nicht verrechenbar.

§15. Gerichtsstand. Für Rechtsstreitigkeiten mit Vollkaufleuten auf Grund dieses Vertrages und über Ansprüche aus anderen Rechtsgründen, die mit dem Transportauftrag
zusammenhängen, ist das Gericht, in dessen Bezirk sich die mit dem Auftrag beauftragte Niederlassung des Möbelspediteurs befindet, ausschließlich zuständig. Für
Rechtsstreitigkeiten mit Anderen als Vollkaufleuten gilt die ausschließliche Zuständigkeit nur für den Fall, dass der Auftraggeber nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz
oder persönlichen Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

§16. Bei Entrümpelungen geht der Besitz des Entsorgungsgut an den AN rüber, Alle verboten Güter sind vom AG selber zu entsorgen.

§17. Alle Vereinbarungen gelten nach dem deutschen Handelsrecht. Es gilt deutsches Recht (BGB, HGB).
Mit meiner Unterschrift / Email akzeptiere ich die Agb`s
der Firma 123 Umzüge